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Not-Reparatur des Gestänges - abgeknickte Federhülse

Mir ist nur ein Fall bekannt, wo das Gestänge beschädigt wurde: beim hektischen Abbau im Dunkeln federte eine Verbindungshülse beim Hochklappen der beiden Bootshälften in die gegenüberliegende Sente zurück und wurde abgeknickt.

Als am nächsten Tag das Boot wieder aufgebaut wurde, wurde die abgeknickte Hülse mit einer Zange einigermaßen rund geformt und etwas in das Gestänge geschoben, damit sie einen ersten Formschluß bildet. Zur provisorischen Reparatur wurde das Blech einer aufgeschnittenen Bierbüchse (Achtung! rasierklingenscharfe Schnittkanten) straff um die Stelle gewickelt, dabei ein Eisenstab (was gerade vorhanden ist – hier ein Schraubenzieherteil ohne Griff) mit eingewickelt und mit Duck-Tape umwickelt. Wichtig: Die Schnittkanten des Bleches gut umwickeln!

Lockere Haken zur Süllrandarretierung am Spant 1 befestigen

Die Aluminiumhaken zum Einhängen der Süllrandbefestigung am Spant 1 lockern sich im Laufe der Zeit. Sollen die Niete durch Schrauben ersetzt werden, so ist darauf zu achten, dass die Schrauben straff sitzten, so dass mögliche Bewegungen und somit ein späteres „Ausleiern” vermieden wird. Außerdem sollten Schraubenkopf und Mutter möglichst wenig herausragen. Gut eignen sich hierzu Hülsenmuttern M4×16 (mit Linsensenkkopf) zusammen mit Linsensenkkopfschrauben M4×16. Die Hülsenmutter wird nach vorsichtigen Aufbohren der Alu-Nieten von oben eingesetzt und mit der Schraube von unten festgezogen.