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Bericht über das Faltboot vuoksa von Triton

Wir waren mit unserem neuen Dreier ( vuoksa von Triton) auf der Elbe.
Das Faltboootwetter war für Sonntag bestellt und Petrus hatte die Bestellung rechtzeitig bearbeiten können.
Als Begleitboot war ein RZ dabei, russische Boote außerhalb der eigenen Hoheitsgewässer sollten nicht allein unterwegs sein.
Um einigen Gefahren aus dem Weg zu gehen, hatten wir keine scharfen Waffen an Bord. Da Jana vorne sitzt, ist der Bug nicht so gefährdet, wenn Dünnblech- und Glasmantelgeschosse an Bord sind, werden sie im Heckbereich, also in meiner Nähe gelagert.
Aber zurück zum Boot, die Maße kann sich jeder auf der Website von Triton ansehen, diese Seite ist in der Rubrik unter Faltboothersteller aufgelistet.

Es können 3 Erwachsene im Boot sitzen und auch unterwegs sein, aber beim Gepäck muss gespart werden. Der Platz für Zelt, Schlafsack, Anbauwand, …, im Bug- und Heckbereich ist kleiner als beim RZ, zwischen den Lenkpedalen und dem nächsten Sitz ist dafür wieder mehr Platz.

Wir wollen Ende August eine Woche mit dem Boot unterwegs sein, da werden wir sehen wie viel oder wie wenig ins Boot passt.
Die seitlichen Luftschläuche nehmen natürlich auch gewohnten Platz weg, aber dafür ist das Boot durch diese Luftschläuche sehr kippstabil. Das Boot liegt gut im Wasser, es läuft hervorragend geradeaus und reagiert schnell auf die Betätigung der Lenkpedale. Die Lenkpedale kann man(n) auf der `Bodenleiter` verschieben und so der gewünschten Sitzposition, Beinlänge, … anpassen.
Jetzt kommt ein ABER, ich muss die Pedale einkürzen, mit Füssen die als Besohlung ´ne Schuhgröße 43 brauchen, kommt man nur mit der Spitze des großen Zeh´s an die Pedalflächen ran.
Ich denke, innerhalb von einer Stunde ist diese Arbeit zu erledigen, die Nieten ausbohren, Alurohre min. 3 cm absägen, bohren und mit kurz mit einer Feile drüber, dann die Pedalarme wieder annieten. Nee DAS schaffe ich nicht in 1 Stunde, mein Werkzeug liegt im Keller, dort steht auch der Wein und da komme ich immer so schlecht dran vorbei ohne … . Es wird wohl ein paar Stündchen dauern, denn schließlich braucht so ein Rotwein ja erst einmal etwas Luft zum atmen und dann kann man(n) der Flasche Glas um Glas wegnehmen.

Der WICHTIGSTE: an Bord fühlte sich unser kleiner Mann wie ein kleiner König, denn er hat jetzt seinen eigenen Platz. Er kann auch lang ausgestreckt auf einer Isomatte liegen und schlafen, genug Platz für Spielzeug ist auch.

Wie schreibe ich jetzt den Abschluss?
Für 550 Euro ist das Boot (neu) wirklich in Ordnung, es wird sich zeigen wie strapazierbar das verwendete Material wirklich ist und wie lange das Boot hält.

Ich fühle mich in Poucher Booten wohler, aber zurzeit gibt bei uns jemand anderes den Ton an und wir freuen uns, dass der kleine Mann auch viel Spaß am Faltbootfahren hat.

Dirk
(2002)

Anmerkung: Der Preis resultiert aus einem Kauf beim Hersteller und ist daher nicht mit aktuellen Händlerpreisen zu vergleichen!