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Einsatz des Zweimasters auf dem Bielersee

Versprochen war ein schöner Tag:
Also auf zum Bielersee, neuste Weiterentwicklungen des Taimen-Zweimasters und des multifunktionalen Bootswagens testen!
Zuerst einmal gemütlich aufbauen, allerdings dauerte es fast eine Stunde bis alles selbstgeschlosserte Gerümpel am mehr oder weniger dafür vorhergesehen Ort ist – und Wind weht auch fast keiner somit ideal für Testfahrten mit viel Tuch.

Erste Wende, mit Paddelhilfe, Durcheinander mit Schnüren und Seilen,
langsam mehr Wind, … gewisse Nachteile des Prototypen werden nun offensichtlich, vor allem die etwas komplizierte Handhabe, dafür bewährte sich meine Skistock-Handpinne hervorragen.

Noch mehr Wind, kreuzen zwecklos, das Wasser Alinghimässig am Waschbord,
etwas flattert, irgendwo verabschieden sich zwei Seile … und dann geht’s vor dem Wind im Höllenkaracho in Richtung Biel.

Noch mehr Wind, Schaumkronen. Wir retten uns an einen Landesteg und auf eine Liegewiese.

Kommentar eines Anwesenden: Das chutet ja wine More. Antwort eines andern: Ja, u wonibe cho vorere Schtung e kes Wäuali. (zu “hochdeutsch”: Der Wind ist ja stark. – Ja, als ich vor einer Stunde hier her kam sah man nicht die kleinste Welle.)

Dann wird der Wind noch stärker und bläst uns schon fast das auf dem Gras liegende Boot davon.

Fazit: Es funktionert alles. Die Crew ist noch etwas tapsig, aber motiviert, kein Wasser im Boot und auch der multifunktionale Bootswagen hat sich beim Einwassern auf der Rampe und beim Abtransport des Bootes bestens bewährt. Einzig in der Variante am Zusammengebauten Boot muss
braucht es noch eine kleine Verstärkung. Der Plan ist schon im Kopf, der Rest demnächst in der Werkstätte.

Am Abend in der Wetternachhersage: Heute war es schön und heiss aber mit Windböen aus Südwesten von bis zu 70 km/h.
Danke, das hätten sie auch früher sagen können, jedenfalls war am Vortag von sowas nicht die Rede!

Andreas